Marko Martin macht es seinem Publikum nicht bequem, und er hat dafür eine Methode.

Es ist Freitagabend im Gerhart-Hauptmann-Haus, der erste Tag des Zukunftsforums Demokratie geht zu Ende.

Martin erzählt von einem pazifistischen Kongress an der Akademie Tutzing und von den Parolen, die dort zu Hause sind.

Dann wird er grundsätzlich.

Die Freiheitsbewegungen in Ostmitteleuropa, sagt der Autor, seien kein Habermas'sches „Struggeln, damit sie an uns rankommen“ gewesen.

Der Gastgeber nimmt den Ball auf und richtet ihn gegen sich selbst.

Auch etwas Ermutigendes, wie er es nennt, hat Martin an diesem Abend dabei.

„Ich bin Soldat geworden, weil ich Friedensaktivist bin“

Nach der Lesung gehört die Bühne dem Publikum.

Dann meldet sich ein Reserveoffizier.

Martin greift das sofort auf.

Die Frage einer Ukrainerin

Die unbequemste Frage kommt von einer Gastgeberin.

Martin antwortet zuerst, das müssten Historiker auf mehreren tausend Seiten klären.

Martin spricht in diesem Zusammenhang von einer „neuen Schamlosigkeit“.

Seine Konsequenz daraus fällt kurz vor Schluss: „Mit Gegnern muss man diskutieren.

TRANSPARENZ


Die Lesung und die Diskussion wurden nicht übertragen.