Nachtrag zu unserem Stück von gestern: „Lungenpest in Russland? Die Behörden spielen es nach alter Manier runter“.
Ob ihn der mutmaßliche Lungenpest-Ausbruch in Russland besorge, wurde Trump gefragt. Seine Antwort: „Ja.“ Die Mikroben seien „stärker und klüger geworden“, sie seien „wie eine Armee“, und was früher gegen Lungenentzündung geholfen habe, wirke nicht mehr so gut. Dann: „Wir helfen. Jedem, der ein solches Problem hat, helfen wir jederzeit.“
Washington spricht dabei nicht mit einer Stimme. Außenminister Marco Rubio klang deutlich ruhiger: kein Grund zur Beunruhigung, wohl aber einer, wachsam zu sein. Der Reiseverkehr zwischen den USA und Russland sei zwar sehr begrenzt, aber wenn so etwas nach außen dringe, könne es sich schnell ausbreiten.
In Irkutsk bleibt die Behörde bei „Lungenentzündung unbekannter Herkunft“ und verneint einen Laborunfall. Gouverneur Kobsew erklärte, unter den Institutsmitarbeitern gebe es keine neuen Fälle, die Lage sei „stabil“. Mehrere Kliniken stehen laut „Ljudi Baikala“ weiter unter Quarantäne.
Einen bestätigten Ausbruch gibt es bislang nicht. Eine Pestdiagnose hat bis heute niemand unabhängig bestätigt, ein Laborunfall ebenso wenig.
Der O-Ton im Video auf X:
Ob ihn der mutmaßliche Lungenpest-Ausbruch in Russland besorge, wurde Trump gefragt. Seine Antwort: „Ja.“ Die Mikroben seien „stärker und klüger geworden“, sie seien „wie eine Armee“, und was früher gegen Lungenentzündung geholfen habe, wirke nicht mehr so gut. Dann: „Wir helfen. Jedem, der ein solches Problem hat, helfen wir jederzeit.“ Washington spricht dabei nicht mit einer Stimme. Außenminister Marco Rubio klang deutlich entspannter: Es gebe keinen Grund zur Beunruhigung, wohl aber einen, wachsam zu sein. Der Reiseverkehr zwischen den USA und Russland sei zwar sehr begrenzt, aber wenn so etwas nach außen dringe, könne es sich schnell ausbreiten. In Irkutsk bleibt die Behörde bei „Lungenentzündung unbekannter Herkunft“ und verneint einen Laborunfall. Gouverneur Kobsew erklärte, unter den Institutsmitarbeitern gebe es keine neuen Fälle, die Lage sei „stabil“. Mehrere Kliniken stehen laut „Ljudi Baikala“ weiter unter Quarantäne. Einen bestätigten Ausbruch gibt es bislang nicht und eine Pestdiagnose hat bis heute niemand unabhängig bestätigt, einen Laborunfall ebenso wenig.
— 🇩🇪💙💛 Regina Laska (@Sunnymica) October 6, 2026